Jusos fordern Überwachung der Jungen Alternative durch den Verfassungsschutz

Jusos fordern Überwachung der Jungen Alternative durch den Verfassungsschutz

Die Jusos Baden-Württemberg fordern die Überwachung der Jungen Alternative durch den Verfassungsschutz aufgrund ihrer Nähe zu rechtsradikalen Organisationen wie der Identitären Bewegung. „Nach den schockierenden Ereignissen in Chemnitz, bei der sich gerade die AfD und ihre Jugendorganisation hinter die verfassungsfeindlichen Rechtsradikalen gestellt haben, ist es an der Zeit auch in Baden-Württemberg stärker gegen Demokratiefeindlichkeit und rechte Hetze vorzugehen!“ betont die Juso-Landesvorsitzende Stephanie Bernickel.

Vor mehr als einer Woche ist es im sächsischen Chemnitz nach einer tödlichen Messerattacke auf einen 35-Jährigen zu schweren Ausschreitungen gekommen. An einer dieser Demonstrationen, bei denen unter anderem der Hitlergruß gezeigt wurde, haben auch die AfD-Abgeordneten im Stuttgarter Landtag Stefan Räpple und Hans Peter Stauch teilgenommen.Ersterer ist gut bekannt mit Moritz Brodbeck, dem Landesvorsitzenden der Jungen Alternativen Baden-Württemberg, der außerdem Aktivist der Identitären Bewegung ist. Diese wird – anders als die AfD – vom Verfassungsschutz beobachtet und gilt als eine der Erscheinungsformen des Rechtsextremismus. Besonders die Junge Alternative hegt jedoch gute Beziehung zu der rechtsextremen Gruppe.

Die Landesämter für Verfassungsschutz in Niedersachsen und Bremen kündigten daher bereits an, den Jugendverband Junge Alternative wegen extremistischer Tendenzen in die Beobachtungen aufzunehmen. „Wir Jusos fordern deshalb die Junge Alternative auch in Baden-Württemberg vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen!“ erklärt die stellv. Landesvorsitzende der Jusos Roberta Walser.

Die ideologische und personellen Überschneidungen der Jungen Alternative und der Identitären Bewegung sind unübersehbar und für die Jusos Baden-Württemberg Anlass genug die Beobachtung durch den Verfassungsschutz zu fordern.

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