Südwest-Jusos kritisieren Kultusministerin Eisenmann

Südwest-Jusos kritisieren Kultusministerin Eisenmann

Die Jusos Baden-Württemberg üben Kritik an der Landes-Kultusministerin Susanne Eisenmann für ihre Aussagen zu möglichen Konsequenzen von „Fridays for Future“. Eisenmann hatte angekündigt, dass die Teilnahme von Schülerinnen und Schülern an den „Fridays-for-Future“-Demonstrationen schärfere Konsequenzen nach sich ziehen könnten. Auch die Eltern hätten gemäß der Kultusministerin eine Verantwortung dafür zu sorgen, dass Kinder und Jugendliche den Unterricht besuchten. 

Die Jusos Baden-Württemberg halten die Drohungen für vollkommen überzogen: „Nachholstunden, Strafarbeiten oder Verweise können doch nicht die politische Antwort auf jugendliches Engagement sein. Die Kinder und Jugendlichen, die jeden Freitag für unsere Zukunft kämpfen, machen schlussendlich nichts anderes, als die Politik auf Versäumnisse der letzten Jahre hinzuweisen. Dies verdient unsere Anerkennung und keine kleinkarierten Nörgeleien einer Kultusministerin“, so der Juso-Landesvorsitzende Pavlos Wacker. „Statt in plumper Wahlkampfrhetorik zu verfallen, sollte Frau Eisenmann lieber ihre Arbeit richtig machen“, kritisiert Wacker. „Denn Frau Eisenmann mag zwar CDU-Spitzenkandidatin sein, doch in erster Linie ist sie Kultusministerin und muss im Interesse unserer Schülerinnen und Schülern handeln.“ Es müsse dringend aufhören, dass politisch Verantwortliche die Demonstrantinnen und Demonstranten an den Pranger stellten, um von deren Forderungen abzulenken. Schließlich habe die grün-schwarze Landesregierung nach der Meinung der Jusos im Bereich des Klimaschutzes vieles aufzuholen. So seien beispielsweise die Klimaziele unter der grün-schwarzen Landesregierung vollkommen verfehlt worden. Die SPD-Jugendorganisation stünde auch weiterhin hinter den Aktiven der Klimaproteste, betont der Juso-Landeschef. 

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