Südwest-Jusos zu Shell-Jugendstudie: „Wir brauchen deutlich mehr Mut in der Jugendpolitik“

Südwest-Jusos zu Shell-Jugendstudie: „Wir brauchen deutlich mehr Mut in der Jugendpolitik“

Die Shell-Jugendstudie ist die renommierteste Studie zur Einstellung von Jugendlichen und jungen Menschen im deutschsprachigen Raum. Diese Woche wurde die 18. Shell-Jugendstudie in Berlin von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey vorgestellt. Die Ergebnisse lassen hoffen. „Zu Recht steht die Shell-Jugendstudie unter dem Titel Eine Generation meldet sich zu Wort. Die Bedeutung von politischem Engagement ist gestiegen und die Zufriedenheit mit unserer Demokratie ist sehr hoch. Junge Menschen mischen sich ein, interessieren sich für unsere Gesellschaft und blicken hoffnungsvoll in die Zukunft“, freut sich der Juso-Landesvorsitzende Pavlos Wacker.

Doch nicht alle Ergebnisse stimmen die Jusos in Baden-Württemberg positiv. So glauben 71% der befragten Jugendlichen nicht, dass sich „Politiker darum kümmern, was Leute wie ich denken“. Es wundere daher wenig, dass über 84% der Aussage zustimmen, dass junge Leute in der Politik mehr zu sagen haben sollten. „Wir müssen uns vor diesem Hintergrund klar machen, dass aus solchen Aussagen politische Konsequenzen folgen müssen. Wenn zwei von drei Jugendlichen sich von Politiker*innen nicht ernstgenommen fühlen, dann braucht es einen Dreiklang aus Kommunikation auf Augenhöhe, neue Formate in der Parteiarbeit und eine Politik, die die Lebensrealität der Jugendlichen aufgreift“, so Wacker weiter und fordert: „Wir müssen das Wahlalter senken, die Kinder- und Jugendbeteiligung in den Kommunen stärken und wir fordern einen massiven Ausbau der politischen Bildung innerhalb und außerhalb von Schulen. Wir brauchen deutlich mehr Mut in der Jugendpolitik! Mehr Vorwärtsgang und weniger Handbremse“, resümiert der Juso-Landeschef.

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