Juso-Hochschulgruppen BW kritisieren Haushaltsbeschluss zur Hochschulfinanzierung

Juso-Hochschulgruppen BW kritisieren Haushaltsbeschluss zur Hochschulfinanzierung

Die Juso-Hochschulgruppen Baden-Württemberg kritisieren den Haushaltsbeschluss zur Hochschulfinanzierung im Landtag Baden-Württemberg. Die von Wissenschaftsministerin Bauer durchgesetzten 360 Millionen Euro pro Jahr fingen höchstens den Sparkurs der vergangenen Jahre auf. Eine Zukunftsperspektive ließe sich dadurch nicht ableiten.

„Wissenschaftsministerin Bauer wiederholt mantrahaft, dass den Hochschulen 1,8 Milliarden Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt werden. Das klingt erstmal nach viel Geld. Aber es handelt sich dabei um eine Mogelpackung.“, so Niklas Anner, Landeskoordinator der Juso-Hochschulgruppen Baden-Württemberg. „Tatsächlich steht den Hochschulen dieses Geld über fünf Jahre zur Verfügung und steht einem jährlichen Bedarf von ungefähr 500 Millionen Euro gegenüber.“

Anita Raszillier, Landeskoordinatorin der Juso-Hochschulgruppen Baden-Württemberg ergänzt: „Es ist zudem fraglich, wie viel von diesen 360 Millionen Euro am Ende tatsächlich in der Grundfinanzierung der Hochschulen ankommen und nicht über wettbewerbsbasierte Programme an einige wenige Hochschulen vergeben werden. Besonders, wenn man mal die Mittel für die Inflationsbereinigung von 3 Prozent jährlich herausrechnet.“ Die Juso-Hochschulgruppen Baden-Württemberg unterstützen die Forderungen des Bündnisses „Hochgeschult – kaputtgespart“ von einer Erhöhung der Grundfinanzierung um 1.000 Euro pro Studierenden jährlich. „Grün-Schwarz kann die gemeinsame Forderung von Studierenden, Beschäftigten und Hochschulen nicht einfach ignorieren. Da muss noch mehr kommen.“, so Anner.

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