Jusos und Juso-Hochschulgruppen kritisieren Ende der Corona-Überbrückungshilfen für Studierende

Jusos und Juso-Hochschulgruppen kritisieren Ende der Corona-Überbrückungshilfen für Studierende

Die baden-württembergischen Jusos und Juso-Hochschulgruppen fordern eine Verlängerung der Corona-Überbrückungshilfen für Studierende über den 30. September 2020 hinaus. In Anbetracht wieder steigender Infektionszahlen sei nicht absehbar, wann wieder alle Studierende, die durch Corona ihren Nebenjob verloren haben, in Arbeit seien. Die Jusos kritisieren den Umgang von CDU-Bundesbildungsministerin Anja Karliczek mit den Studierenden.

Das Bundesbildungsministerium hat als Reaktion auf die Corona-Pandemie eine Studienkredit-Überbrückungshilfe auf den Weg gebracht. Sie umfasst den üblichen KfW-Studienkredit. Allerdings übernimmt das Bundesbildungsministerium die anfallenden Zinsen bis zum 31. März 2021. Studienkredite als Antwort auf die Corona-Pandemie kritisierten die Jusos und die Juso-Hochschulgruppen stark. Auf Druck der SPD hin wurden noch nicht rückzahlungspflichtige Zuschüsse in Höhe von 100 Millionen Euro für betroffene Studierende bereitgestellt. Das Programm ist bis Ende September begrenzt.

„Viele Studierende haben immer noch keinen Job. Die wirtschaftliche Lage, beispielsweise in der Gastronomie, ist immer noch angespannt.“, so Anita Raszillier, Landeskoordinatorin der Juso-Hochschulgruppen Baden-Württemberg. „Jetzt steigen die Corona-Zahlen wieder an. Es ist also damit zu rechnen, dass die Zurückhaltung bei der Vergabe von Nebenjobs weiterhin groß bleibt. In dieser Situation ist eine Streichung der Unterstützung für Studierende vollkommen unverständlich.“

„Anja Karliczek hat schon zu Beginn der Pandemie gezeigt, dass ihr die Situation von Studierenden nicht wichtig ist.“, so Niklas Anner, stellvertretender Landesvorsitzender der Jusos Baden-Württemberg. „Vielerorts beginnt gerade das Wintersemester. Jetzt den Studierenden, die noch nicht wieder auf eigenen Füßen stehen können, die Sicherheit zu nehmen ist unverantwortlich. Damit provoziert Anja Karliczek bewusst Studienabbrüche.“

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