“Sogar in Moria war es besser”

“Sogar in Moria war es besser”

Jusos Baden-Württemberg kritisieren anhaltende katatsrophale Lage in griechischen Flüchtlingscamps

8000 Menschen in Zelte ohne Schutz vor Wind und Wetter kurz vor Winteranbruch: Nach dem Brand im Flüchtlingscamp Moria vor einigen Wochen wurden die Geflüchteten in provisorische Camps ausgelagert. Essen gibt es dort laut Hilfsorganisationen nur ein- oder zweimal am Tag, es sei nicht genug und zudem von schlechter Qualität. Die sanitären Anlagen seien katastrophal – nicht mal ausreichend fließendes Wasser gibt es.

“Sogar in Moria war es besser. Diese Zustände sind menschenunwürdig – es muss schnellstmöglich europäische Unterstützung für die Ausstattung der Lager geben“, fordert Lara Herter, Landesvorsitzende der Jusos Baden-Württemberg.

“Die Lage hat sich immer noch nicht gebessert. Wenn niemand handelt, dann müssen wir das tun”, so Annalena Wirth, stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos im Land.

Auf der Landesdelegiertenkonferenz im September haben die Südwest-Jusos einen Antrag beschlossen, der an die SPD im Bund weitergeleitet wird: Darin fordern sie die Bundesregierung zur Aufnahme aller Flüchtlinge des Camps Moria auf. “Die EU-Staaten müssen endlich Solidarität leben und die Flüchtlinge von den griechischen Inseln aufnehmen“, fordert Wirth.

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