Die Juso-Hochschulgruppen Baden-Württemberg fordern schnelle und unbürokratische Nothilfen für Studierende

Die Juso-Hochschulgruppen Baden-Württemberg fordern schnelle und unbürokratische Nothilfen für Studierende

CDU-Bildungsministerin Karliczek wollte zu Beginn der Corona-Krise überhaupt keine staatlichen Unterstützungen für Studierende schaffen und riskierte damit eine Vielzahl von Existenzen. Sophia Hamm, Landeskoordinatorin der Juso-Hochschulgruppen Baden-Württemberg fordert deshalb: „Anja Karliczek muss handeln! Die Studierenden sind in der Krise immer wieder im Stich geworden lassen. Wir sind die Leidtragenden der Pandemie und werden vom Bildungsministerium vollkommen übersehen.“

Die Schaffung von Überbrückungshilfen war dann ein erster Schritt in die richtige Richtung, der jedoch viel zu spät und zu bürokratisch kam. Außerdem sollten diese bereits im September auslaufen- Sie seien unnötig. Und das obwohl weitgehend bekannt war, dass die Corona-Pandemie noch lange nicht überwunden ist. So gab es im Oktober keinerlei finanzielle Unterstützung für Studierende. Nun wurden die laut Karliczek im September noch unnötigen Hilfen doch wieder eingeführt. Das ziellose Handeln des Bildungsministeriums setzt also seinen Kurs fort.

Die Überbrückungshilfen sind trotz alledem längst nicht weitreichend genug. „Das Programm muss dringend nachjustiert werden. Es ist eine Farce, wenn Studierende, die den Höchstsatz bekommen, immer noch unter der Armutsgrenze leben müssen!“ So auch Simone Münch, ebenfalls Landeskoordinatorin der Juso-Hochschulgruppen Baden-Württemberg. Studierende, die laut Regelungen keinen Anspruch auf die Überbrückungshilfen haben, müssen einen Kredit aufnehmen und somit mit Schulden in‘s Arbeitsleben starten.

Deswegen fordern wir Ministerin Karliczek auf: Weiten Sie die Nothilfen aus! Diese müssen unbürokratisch und schnell ankommen und dürfen nicht nur jene betreffen, die mit maximal 500€ gerade so am Existenzminimum leben. Gerade unsere Generation trägt die schwerwiegendsten Konsequenzen aus dieser Krise. Die wenigen Ersparnisse, die viele haben, sollten ein Fundament für die Zukunft sein und nicht als Notgroschen in einer Pandemie dienen, nur weil die Bildungsministerin ihren Job nicht richtig macht.

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