Jusos BW: Das Recht auf Bildungsurlaub kommt!

Die Jusos Baden-Württemberg beSPD_Studenten_Ramadanendejpegs_Julia Knopgrüßen das vom Kabinett auf den Weg gebrachte Bildungszeitgesetz ausdrücklich. „Wir freuen uns sehr, dass diese Forderung, die es aus der Mitte der SPD und den Gewerkschaften in den grün-roten Koalitionsvertrag geschafft hat, nun umgesetzt wird und zukünftig fünf Tage für Weiterbildung und Ehrenamt zur Verfügung stehen sollen.“, kommentiert der Juso-Landesvorsitzende Markus Herrera Torrez den Kabinettsbeschluss vom 7. November. Nachdem das Thema von der schwarz-gelben Landesregierung völlig ignoriert wurde, freut sich die SPD-Nachwuchsorganisation darüber, dass Baden-Württemberg nun als dreizehntes Bundesland ein Weiterbildungsrecht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einführt und auch ehrenamtliche Tätigkeiten durch das geplante Bildungszeitgesetz abgedeckt sein sollen. „Beschäftigte, die im Ehrenamt Kompetenzen erwerben und erweitern, können diese auch gewinnbringend bei der Arbeit einsetzen“, so Herrera Torrez weiter.

Die Jusos sehen allerdings noch Verbesserungsmöglichkeiten: „Wir sehen keinen Grund, warum nicht genutzte Tage für Weiterbildung nicht in das nächste Kalenderjahr transferiert werden sollen. Zusätzlich wäre es wünschenswert, wenn auch sogenannte individuelle Fortbildungen, also Fortbildungen, die nicht im Bezug zur aktuell ausgeübten Tätigkeit stehen, über das Gesetz abgedeckt werden könnten.“, ergänzt Anaick Geißel aus dem Juso-Landesvorstand.

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Jusos tagen in Rottweil zum Thema Generationengerechtigkeit

Jusos BW in RottweilVergangenes Wochenende haben sich über 50 Jusos aus ganz Baden-Württemberg in Rottweil zu einer Konferenz getroffen. Ziel der Konferenz war die Auseinandersetzung mit den Sozialversicherungen in Deutschland.

„Wir Jusos setzen uns in diesem Jahr intensiv mit dem Thema der Generationengerechtigkeit auseinander. Dabei stellen die Sozialversicherungen in Deutschland einen der zentralen Aspekte dar“, erläutert der Landesvorsitzende der Jusos, Markus Herrera Torrez. „Wir wollen mit allen Mitteln verhindern, dass die Generationen gegeneinander ausgespielt werden. Dies gelingt aber nur, wenn über die Verteilung der Kosten unter anderem in unseren Sozialversicherungen neu nachgedacht wird. Nur so lässt sich der Zusammenhalt zwischen den Generationen langfristig erhalten“, so Herrera Torrez weiter.

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Jusos erinnern an Novemberpogrom: Kampf gegen Antisemitismus geht weiter!

2014_lavo_torrezDie Jusos Baden-Württemberg erinnern an die Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938. In dieser Nacht wurden in einer gelenkten Gewaltaktion unter anderem hunderte von Synagogen niedergebrannt. „Auch heute noch müssen wir an die schrecklichen Taten der NS-Diktatur erinnern und sie als Warnung an die Menschheit verstehen.“, kommentiert Markus Herrera Torrez, Landesvorsitzender der Jusos Baden-Württemberg, den Jahrestag des Novemberpogroms.

Die Jusos warnen zudem vor einem weiterhin verbreiteten und immer wieder aufkeimenden Antisemitismus. „Studien belegen, dass antisemitistisches, also judenfeindliches Gedankengut in der Bevölkerung immer noch weit verbreitet ist. Auch die großen „Free Palestine“-Demos, die im vergangenen Sommer stattfanden, wurden immer wieder für antesemitische Parolen missbraucht. Dem treten wir entschieden entgegen“, so die stellvertretende Landesvorsitzende Anaick Geißel.

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